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Auf Autopilot schalten

Tipps und Tricks von Claudia Klame

Nicht nur viel Übung, sondern auch Fahrerfahrung benötige ich, um auf Autopilot schalten zu können. Fahrerfahrung zu entwickeln bedeutet, sich im öffentlichen Straßenverkehr immer wieder mit neuen Situationen auseinanderzusetzen, um dann im Wiederholungsfall auf seine Intuition zurückgreifen zu können. Ein Prozess der nicht von jetzt auf gleich, sondern eher mit fließendem Übergang und viel Training stattfindet.

Tipps

Schwarz oder Weiß

Beim Fahren lernen ist es untypisch, die Leistung des Schülers mit gut oder schlecht zu bewerten. Es gibt nicht den typischen Ausbildungsweg, genauso wenig den typischen Fahrschüler. Um das Fahren schnell zu lernen, hilft es das Gelernte präzise umzusetzen. Zu versuchen die physikalischen Gegebenheiten beim Fahren zu verstehen ermöglicht es, im öffentlichen Straßenverkehr Unfälle zu vermeiden. Und technisch richtig fahren, wie die Rennfahrer (nur nicht so schnell!), garantiert es, dem Fahranfänger ein richtig guter Autofahrer zu werden.

Gute Autofahrer

Ein guter Autofahrer zeichnet sich zweifellos dadurch aus, dass er sich nicht mehr zumutet, als für ihn möglich ist. Wer zum Beispiel nicht gerne ins Parkhaus fährt – der lässt es eben. Das ist gut. Aber Wenigen ist bekannt, dass Fahrer, die das Einfahren in Parkhäuser vermeiden, viel zu schnell fahren und aufgrund der Enge in diesem Raum Stress entwickeln – die eigentliche Ursache für dieses Gefühl ist das viel zu schnelle Fahren.

Mein Tipp: Ruhig mal wieder ein Parkhaus benutzen, aber mit Schrittgeschwindigkeit (Standgas) rollen, oft ist es auch nötig beim Abbiegen, bergauf oder beim Parken schleifend zu fahren.