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Pkw Ausbildung | Einblicke

Tipps und Tricks von Claudia Klame

Ich will fahren lernen

Ich denke gerade daran, wie ich das Autofahren gelernt habe – an meine erste Fahrstunde, wie aufregend und wie schön diese Fahrt war. Erst in dieser Stunde beschloss ich, dass ich ihn wirklich haben wollte, diesen Führerschein. Aber ich erinnere mich auch an die Arbeit, die Herausforderung auf so Vieles gleichzeitig achten zu müssen und dann – konzentrieren: schauen, blinken, bremsen, schalten, einkuppeln (was?) Vorfahrt beachten, andere Verkehrsteilnehmer im Auge behalten... »Schulterblick!« - ein Standardausruf meines Fahrlehrers in den ersten Fahrstunden.

Tipps

Halbzeit! Der Moment, in dem ich spürte, wie es ist, wenn alles scheinbar automatisch abläuft, als ich mich sicher fühlte; mein Fahrlehrer die Sonderfahrten schulte und ich mir nicht mehr vorstellen konnte, jemals einen Pkw ohne einen vorhandenen Rückspiegel zu steuern – dieser Moment kam über Nacht. Anders kann ich es nicht beschreiben. Jetzt musste ich nur noch die praktische Fahrprüfung absolvieren. »Geschafft!«

Die ersten Fahrstunden

Wie muss ich mir die ersten Fahrstunden vorstellen, was erwartet mich und natürlich soll es auch bis zu diesem großen Moment spannend bleiben. Aber sicher ist es sinnvoll, auch während der gesamten Ausbildung immer mal wieder ein Blick auf die eigenen oder eben diese Aufzeichnungen zu werfen. Viel Spaß beim Lesen.
Eure Claudia Klame

Erste Fahrstunde

In der ersten Fahrstunde, welche sich meist auf eine 45-minütige Einzelstunde beschränkt, geht es nach der obligatorischen Einweisung im Pkw und einigen gedrehten Runden auf einem Parkplatz in den fließenden Verkehr.
Thema: Hochschalten: Und Schalten üben, das kann man natürlich am besten im öffentlichen Straßenverkehr.

Zweite Fahrt

Weiter geht es mit einer Doppelstunde, ganz intensiv wird das Anfahren geübt. Das Hochschalten sollte vom Fahrschüler eigenständig umgesetzt werden und natürlich gibt es immer wieder Erläuterungen. Der Unterschied zum Runterschalten wird erklärt, vor allem im Zusammenhang mit den verschiedenen Schaltgeschwindigkeiten.

Thema: Standgas, Druckpunkt und »schleifend fahren«
Ziel: Es ist wichtig zu spüren, dass man das Fahrzeug beherrschen kann und muss.
Tipp: Immer wieder mit diesen Vorgängen theoretisch auseinandersetzen – ein Thema, dass sich wie ein roter Faden durch die gesamte Ausbildungszeit zieht.

Dritte Fahrt

Jetzt wird auch schon der Verkehr beobachtet, der Ablauf von Spiegelblick, Blinken und Kopfdrehen erläutert. Thema: Verkehrsbeobachtung

Botschaft: Eine konsequente Verkehrsbeobachtung ermöglicht es, Unfälle zu vermeiden.

Vierte Fahrt

Abbiegen kann man wunderbar im Kreisverkehr üben. Von Abbiegen ist grundsätzlich an Kreuzungen, Einmündungen und Kreisen die Rede. Physikalisch sind Abbiegevorgänge nur mit bestimmten Geschwindigkeiten möglich, versucht man es schneller wird es gefährlich. Dass man aber selten mit der geeigneten Abbiegegeschwindigkeit unterwegs ist und diese vor dem Abbiegen auch nicht durch Verkehrszeichen angezeigt werden, bestätigt, wie wichtig diese Übungen für Fahrschüler sind.

Thema: Abbiegen
Ziel: Physikalische Grenzen zu erkennen, um zu verstehen, wie wichtig der Ablauf eines Abbiegevorgangs ist und dass chronologische Fahrabläufe, in Bezug auf die Fahrzeugbedienung, wesentlich sind.
Tipp: An Kreuzungen, Einmündungen und Kreisen biegt man ab. Erkennungsmerkmal: 90 Grad Winkel.

Fünfte Fahrt

Natürlich wird das Ein- und Ausfädeln auf eine Schnellstraße nicht erst in dieser Fahrstunde geübt, aber intensiviert. Auch hier wird die Geschwindigkeit thematisiert und physikalische Begrenzungen aufgezeigt.

Thema: Ein- und Ausfädeln auf Schnellstraßen
Tipp: Beim Auffahren oder Verlassen einer Autobahn handelt es sich um Kurven mit 45 Grad Winkel.

Es fühlt sich langsam gut an

Eigenständig fahren, Entscheidungen treffen – es fühlt sich gut an. Nur noch Kommandos wie: »Die Nächste rechts«, »Die Nächste links«, entgegen nehmen. Übrigens, wenn nichts gesagt wird, geht es immer geradeaus – es sei denn, die Verkehrsführung verlangt etwas anderes.

Thema: Eigenständig fahren.
Ziel: Sonderfahrten
Tipp: Konsequent, diszipliniert und beharrlich arbeiten – dann spricht nichts gegen eine Sonderfahrt.

Sonderfahrt – Prüfungsfahrt

Sonderfahrten schulen bedeutet, der Fahrlehrer hat die Fahrprüfung im Fokus und bereitet die anstehende Prüfung systematisch vor.

Thema: Die Vorstellung entwickeln alleine fahren zu können.
Ziel: Fahrprüfung
Tipp: Bewusst mit dem Fahrzeug umgehen, kontinuierlich das gesamte Wissen auffrischen und auf die Gefühle - in Bezug auf die Vorstellung eigenständig zu fahren - achten.